Burnout

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Seit einigen Jahren gilt „Burnout“ als Volkskrankheit Nummer eins. Dabei scheinen einige Berufsgruppen, z.B. Lehrer, Krankenpfleger, Sozialarbeiter und Sozialpädagogen besonders gefährdet zu sein. Aber auch in vielen anderen Berufen kommt es immer häufiger zu langen Krankschreibungen aufgrund von Burnout.

Die Diagnose ist längst zu einem wirtschaftlichen Faktor geworden, für dessen Bekämpfung Unternehmen im Durchschnitt pro Angestellten über 8000 Euro ausgeben müssen. Dabei ist das beste Mittel gegen Burnout noch immer die Prävention. Prävention kann jeder für sich persönlich betreiben. Darüber hinaus können betriebliche Präventionsmaßnahmen im Rahmen des betrieblichen Gesundheitswesens helfen, Krankschreibungen und damit Kosten aufgrund von Burnout zu verhindern.

Aber: Ist jeder Burnout wirklich ein Burnout?

Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten, da es derzeit noch keine klare medizinische Definition für Burnout gibt. Tatsache ist, dass die Gesamtanzahl der psychischen Erkrankungen seit 20 Jahren konstant ist, die Zahl der Burnout-Fälle jedoch scheinbar immer weiter ansteigt. Weitere Untersuchungen haben gezeigt, dass nur rund 20 % der mit Burnout diagnostizierten Patienten wirklich unter Burnout leiden. Etwa 50 % der mit Burnout diagnostizierten Patienten leiden hingegen tatsächlich an Depressionen, 30% an anderen Erkrankungen.

Dies hat aber wiederum Konsequenzen für die Behandlung. Burnout wird mit Ruhe und Therapie behandelt, Depression bedürfen hingegen therapeutischer und/oder medikamentöser Behandlung. Eine falsche Diagnose und Behandlung kann daher schwerwiegende Folgen haben.

Burnout ist eine Stresskrankheit. Bei falsch oder nicht behandeltem Burnout kann es zu einer langfristigen zellulären Schädigung im gesamten menschlichen Organismus kommen. Nur etwa zwei Drittel der Burnout-Patienten können nach Ihrer Erkrankung wieder in ihre alte Position zurückkehren. Die anderen Patienten sind nicht mehr oder nur noch in viel geringerem Maß als früher leistungs- und arbeitsfähig. Das hat Konsequenzen für sie selber und auch für den Arbeitgeber, der nach langer Ausfallzeit am Ende doch einen neuen Mitarbeiter suchen und einarbeiten muss. Es ist daher wichtig, verantwortungsvoll mit dem Thema Burnout und Burnout-Prävention umzugehen. Diese Erfahrung habe ich in meinem jahrelangen Engagement als "Leuchtturm" für betroffene Kollegen und Kolleginnen immer wieder gemacht.

 

Für das Thema Burnout biete ich Ihnen:

  • Impulsvorträge zum Thema Burnout
  • Workshops zu Burnout-Themen: Was ist Burnout? Wie erkenne ich, ob ich selber oder ein Kollege burnout-gefährdet ist? Was tue ich, wenn ich bereits in der Burnout-Spirale bin?
  • Kurse zum Stressmanagement als Burnout-Prävention
  • Entwicklung eines persönlichen oder betrieblichen Burnout-Präventionsprogramms
  • 8-Wochen-Kurse zum Thema Stress (8 x 1,5h)
  • 8-Wochen-Kurse zum Thema Resilienz (8 x 1,5h)
  • Workshops zu Entspannungsmethoden
  • Persönliche Begleitung von burnout-gefährdeten Personen
  • Persönliche Begleitung von Rückkehrern aus dem Burnout im Rahmen des betrieblichen Wiedereingliederungsmanagements (BEM)

 

Als kleinen Denkanstoß die Antwort des Dalai Lama auf die Frage, was ihn am meisten überrascht auf dieser Welt:

Der Mensch! Denn er opfert seine Gesundheit, um viel Geld zu verdienen. Dann opfert er sein Geld, um seine Gesundheit wiederzuerlangen. Und dann ist er so ängstlich wegen der Zukunft, dass er die Gegenwart nicht genießt; das Resultat ist, dass er nicht in der Gegenwart lebt; er lebt, als würde er nie sterben, und dann stirbt er und hat nie wirklich gelebt.

Warum wird dann so wenig präventiv in die eigene Gesundheit oder die der Mitarbeiter investiert?

Die Gesundheit ist Ihr wichtigstes Gut – bitte denken Sie daran!